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Pakistan Bangladesch Tansania Eindrücken

Pakistan Bangladesch Tansania Eindrücken

DIE BEOBACHTUNGEN DER FREIWILLIGEN MITGLIEDER AUS PAKISTAN BANGLADESCH UND TANSANIA, WO WEFA HILFE LEISTET UND UNTERSTÜTZUNG LIEFERT

Um die Bedürfnisse der Menschen auf der ganzen Welt zu befriedigen und ihnen Hoffnung zu geben, besuchen wir als WEFA Organisation regelmäßig die Länder, in denen wir Hilfe leisten. Im Rahmen der Besuche werden von Augenoperationen über Brunnenbau bis hin zu der Verteilung von Fleisch an Waisenkinder in der Region, welches durch Schlachtungen von Opfertieren gewonnen wurden, durchgeführt. Während wir die Spenden von Hand übergeben, treffen wir ihre Familien und hören uns ihre Probleme an. Indem wir die besuchte Region genau untersuchen, identifizieren wir außerdem die Bedürfnisse der lokalen Bevölkerung vor Ort und entwickeln neue Projekte, um sie zu unterstützen.

In unserem Abenteuer, das wir uns zu diesem Zweck vorgenommen haben, sind wir mit unseren Freiwilligen nach Pakistan, Bangladesch und Tansania gereist und haben die Menschen vor Ort und ihre Schwierigkeiten untersucht. Zuallererst möchten wir uns bei unseren Helfern, deren Priorität es ist, die Bedürftigen zu unterstützen, bedanken und möchten hiermit ihre Eindrücke an Sie weitergeben.

 

PAKISTAN BESUCH (2017)

Kazim Erdemli Coşkun, eine WEFA freiwilliges Mitglied, berichtet:

„Zuallererst besuchten wir das Sargodha-Mädchenwaisenhaus in Pakistan, in dem die WEFA regelmäßig Waisenstudien durchführt. Waisenkinder dieses armen Landes, in das ich freiwillig gereist bin, lächelten uns immer wieder an. Anscheinend wollten sie nie, dass wir sie vergessen. Als ich den Waisenkindern ihre Geschenke übergab, fiel mir eine sehr alte Dame, die vermutlich in den Siebzigern war, auf. Wir gaben ihr einen der Ballons, die wir unseren Waisenkindern gaben. Ihre Freude war wirklich sehenswert. Dann begannen wir, Fleisch, welches wir von Opfertieren gewonnen hatten, an die Bedürftigen in der Region zu verteilen. Dutzende von bedürftigen Menschen, ältere, junge Menschen und Kinder, standen in freudiger Erwartung, dass sie Fleisch erhalten werden, in der Warteschlange. Die Geduld der Menschen, die zu dieser Armut verurteilt wurden, hat mich tief nachdenken lassen. “

Die Beobachtungen des jungen Präsidenten Muhammed Medeni Boyaci:

„Im Waisenhaus Sargodha in Pakistan haben den Waisenkinder Süßigkeiten und Schokolade, die sie liebten, verteilt. Ich stellte fest, dass unsere Waisenkinder nicht wegen der Süßigkeiten glücklich waren, sondern weil wir für sie da waren und mit ihnen Spiele spielten. Mir fiel es besonders schwer als wir uns verabschiedeten. Es war das erste Mal, dass ich mich freiwillig für eine Hilfsaktion in einem Land gemeldet hatte. Unsere Waisenkinder zu sehen berührte mich sehr. Ich habe dort ein Waisenkind getroffen. „Wie geht es meinen Eltern in Deutschland?“, fragte sie mich. Als sie nach der Familie fragte, die sie mit einem Waisenpatenschaftssystem unterstützt, verstand ich, wie wertvoll unsere Arbeit ist. “

 

BESUCH DES BANGLADES-ARAKAN LAGER (2017)

Die Beobachtungen von Hasan Özdemir, ein freiwilliges WEFA Mitglied:

Wir besuchten ein Waisenhaus in Bangladesch, in dem wir Waisen und Flüchtlingen humanitäre Hilfe leisteten. Waisenkinder, die im Waisenhaus Zuflucht suchten, haben Niemanden in ihrem Leben. Jeder hat eine schmerzhafte Geschichte. Ich habe später erfahren, dass unsere kleinen Waisenkinder sich sehr gefreut haben, als sie davon erfahren hatten, dass Freiwillige der WEFA Organisation sie besuchen würden. Unsere Waisenkinder, die wussten, dass die WEFA ihnen geholfen hat, haben uns mit großer Freude aufgenommen. Je länger wir bei ihnen waren, desto schwieriger war es für uns, unsere Waisenkinder zu verlassen. Dann besuchten wir unsere Waisenkinder, die wegen der Verfolgung von Muslimen in Arakan in den Lagern in Bangladesch Zuflucht suchten. Die Situation der Menschen hier war schlimm. Sie aßen, um nicht satt zu werden, sondern um zu überleben, und sie brauchten Lebensmittel. Das wichtigste für mich war es zu erfahren, wie es wertvoll es sich anfühlte, den Unterdrückten zu helfen, die sich aus dieser Situation befreien wollen.

Die Beobachtungen, des freiwilligen WEFA Mitglieds Orhan Şahin:

Ich war immer bei den Hilfsaktionen von WEFA in unterschiedlichen Ländern ehrenamtlich tätig und habe neue immer neue Erfahrungen sammeln können. Aber Arakan war für mich ganz anders. Ich kam am 4. Januar von Arakan zurück. aber seit jenem Tag habe ich die Hilflosigkeit und die Armut der Menschen vor mir. Ich erzähle allen um mich herum von der Hilflosigkeit der Menschen in Arakan. Ich denke immer daran, was ich noch für diese Leute tun kann. Möge Allah all’ die jenen segnen, die den Flüchtlingen in Arakan mit der Unterstützung von WEFA geholfen haben.

Die Beobachtungen, des freiwilligen WEFA Mitglieds Abdullah Şahin Vidin:

„Als wir zum ersten Mal im Waisenhaus ankamen, trafen wir unsere Waisenkinder, die uns an der Tür begrüßten. Dann verteilten wir Hilfspakete, Geschenke und Äpfel an unsere Waisenkinder. Kinder, die so begeistert von einem Apfel waren, haben ich noch nie zuvor gesehen. Am schwierigsten war es, sich zu verabschieden. Unsere unschuldigen Waisenkinder standen an und wir verabschiedeten uns von ihnen, aber die Warteschlange endete nie. Zuerst konnte ich es nicht begreifen, wie das sein konnte. Es stellt sich dann aber heraus, dass unsere Waisenkinder nachdem sie sich verabschiedet hatten, sich immer wieder anstellten. “

TANZANIA BESUCH (2018)

Die Beobachtungen, des freiwilligen WEFA Mitglieds Aydanur Derindere:

Wir sind mit dem WEFA Team nach Tansania zum Waisenhaus aufgebrochen, um den Waisen vor Ort zu helfen. Unsere Waisenkinder, die erfahren hatten, dass wir kommen würden, hatten sich auf uns vorbereitet. Sie begrüßten uns mit Liedern. Ihre Freude berührte mich sehr. Beim Essen mit unseren Waisenkindern und ihren Müttern fiel mir eine Mutter eines unserer Waisenkinder auf. Die Frau steckte das Fleisch in das vor ihr liegendes Tablett direkt in ihre Tasche. Als sie merkte, dass ich es gesehen hatte, wurde sie ziemlich verlegen. Es war mir jedoch selbst peinlich angesichts dieser Armut. Mir wurde klar, dass wir angesichts all dieser Armut viel Verantwortung tragen. Wir sollten nicht untätig sitzen. Ich bete immer und sage: „O Gott, hilf mir, mehr Hilfe leisten zu können.“ Wir müssen härter für diejenigen arbeiten, die unsere Hilfe brauchen.”

Die Beobachtungen des WEFA Mitglieds Havva Çil:

Noch bevor wir losgegangen sind, war ich Aufgeregt. Ich machte mir Gedanken, ob sie sich freuen würden uns zu sehen? Wir hatten erfahren, dass die Einheimischen sich hier eine Medresse wünschten. Als Mitglieder der WEFA Hilfsorganisation, hatten versprochen, dort eine Medresse zu bauen. Die liebevollen Menschen in Tansania, die diese Nachricht erfuhren, freuten sich sehr und fingen an zu beten. Das beeindruckte mich sehr. Am nächsten Tag sind wir an den Ort gefahren, in der die Medresse gebaut werden sollte. Jeder, egal ob groß oder klein, war bunt gekleidet und wartete freudig auf uns. So haben wir hier den Grundstein für die Medresse gelegt. Wir waren sehr glücklich und haben uns wirklich sehr gefreut. “